Ganzheitliche und präventive Konzepte

Raum geben für die Selbsterfahrung- und entfaltung

KreativVision Leben für Kinder und Jugendliche e.V.
Satzung

Unsere Satzung zum Download
Stand: 03.11.2016

 

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen “KreativVision Leben für Kinder und Jugendliche e.V.“ Er fördert und unterstützt Kinder und Jugendliche durch kreative Projekte mit dem Fokus auf das innere Wachstum sowie die individuelle und persönliche Weiterentwicklung.

  2. Der Verein hat seinen Sitz und Gerichtsstand in Köln und wird im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes eingetragen.

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

  2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch kreative Projekte mit dem Fokus auf dem inneren Wachstume sowie die individuelle und persönliche Weiterentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht, indem der Verein es sich zur Aufgabe stellt, die Betrachtung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Ganzheitlichkeit zu fördern,

    • kreative Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bewegung, Ernährung, Kunst und Kultur; auch zum Zwecke der Prävention zu fördern,

    • Eigenverantwortung und Eigeninitiative im Sinne der Prävention zu fördern,

    • Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf zu fördern,

    • die Durchführung von Veranstaltungen für das Sammeln von Spenden zu fördern,

    • die Zusammenarbeit durch Förderer und Übungsleiter des Vereins zu fördern,

    • gemeinsame Aktivitäten von Kinder/Jugendlichen und Senioren zu fördern,

    • politisches und soziales Engagement für eine inklusive Gesellschaft zu fördern,

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Der Verein kann Mitglied überregionaler Verbände und Organisationen werden, soweit dies seinem Zweck dient.

§ 3 Mitglieder

  1. a) Mitglied kann jeder werden, der die Zwecke des Vereins unterstützen will.

    b) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein erfolgt durch eine schriftliche Erklärung auf dem dazu vorgesehenen Vordruck des Vereins, die an den Vorstand des Vereins zu richten ist. Möchte ein Minderjähriger Mitglied werden, so muss grundsätzlich die Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter vorliegen.

    c) Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Mit der Aufnahmebestätigung erhält das Mitglied eine aktuelle Ausfertigung der Vereinssatzung. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist schriftlich mitzuteilen; sie braucht nicht begründet zu werden.

  2. a) Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Es gibt die Möglichkeit der Familien-Mitgliedschaft, die im Mitgliedsbeitrag ermäßigt ist.Familienmitgliedschaft können alle Mitglieder beantragen, die eine häusliche Gemeinschaft mit einem anderen Vereinsmitglied bilden. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages der Familienmitgliedschaft beschließt die Mitgliederversammlung. Die Familienmitgliedschaft ist vom Vereinsmitglied gesondert beim Vorstand zu beantragen.

    b) Die Beitragszahlung erfolgt jährlich im Voraus und ist am 01.02. fällig.

    c) Jedes Mitglied hat die Pflicht, den Mitgliedsbeitrag satzungsgemäß an die Kasse des Vereins zu entrichten.

    d) Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

  3. Der Austritt aus dem Verein steht jederzeit frei und ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austretende haftet jedoch für den Beitrag des laufenden Geschäftsjahres.

  4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen oder Spenden ist ausgeschlossen.

  5. Die Mitgliedsrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als sechs Monate seiner Beitragszahlung nicht vollständig nachgekommen ist.

  6. a) Mitglieder, die mit ihrem Beitrag für 2 Jahre im Rückstand sind oder sonst durch ihr Verhalten die Vereinsinteressen erheblich und vorsätzlich geschädigt haben, können durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Anhörung einzuräumen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen. Hierbei gilt das Nachfolgende, worauf hinzuweisen ist:„Gegen den Ausschluss kann innerhalb von vier Wochen ab Zugang schriftlich unter Aufführung der Begründung beim Vorstand Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch berät und entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Macht das vom Vorstand ausgeschlossene Mitglied von dem vorgenannten Recht der Berufung innerhalb der genannten Frist keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss.“

    b) Über den Ausschluss von Vorstandsmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.

  7. a) Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die vor der Mitgliederversammlung in den Verein aufgenommen wurden. Stimmberechtigt sind weiterhin nur solche Mitglieder, die vom Alter her berechtigt sind, das kommunale Wahlrecht auszuüben.

    b) Wählbar in ein Vorstandsamt sind nur Mitglieder, die voll geschäftsfähig sind.

§4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§5 Die Mitgliederversammlung

  1. In jedem Jahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Sie findet nach Möglichkeit im ersten Quartal statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen schriftlich unter der Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest, sie muss mindestens folgende Punkte enthalten: Bericht des Vorstandes, Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfer, bei Wahlen Entlastung des Vorstandes, Neuwahlen soweit erforderlich.

  2. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

    a) Entgegennahme und Beratung des Jahresberichtes des Vorstandes (i.d.R. vom Vorsitzenden und dem Geschäftsführer) einschließlich des Finanzberichts.

    b) Entgegennahme und Beratung des Berichts der Rechnungsprüfer.

    c) Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes

    d) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

    e) Behandlung vorliegender Anträge.

    f) Beschlussfassung über den Mitgliedsbeitrag.

    g) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Fusion oder Auflösung des Vereins.

    h) Beschlussfassung über den Widerspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand sowie über den Ausschluss von Vorstandsmitgliedern.

  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen schriftlich beantragt.

  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins oder seinem Stellvertreter geleitet. Wahlen werden durch einen von der Versammlung zu wählenden Wahlleiter durchgeführt.

  5. Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

  6. Die Stimmabgabe erfolgt allgemein durch offene Abstimmung. Für die Entscheidung reicht, wenn nicht anders bestimmt, eine einfache Mehrheit. Die Wahl muss in geheimer Abstimmung erfolgen, wenn mindesten ein Mitglied dies wünscht.

  7. Zur Änderung der Satzung ist mindestens eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

  8. Anträge an die Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied stellen. Sie müssen mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungsterim beim Vorsitzenden schriftlich eingegangen sein. Später eingegangenen Anträge dürfen nur bei Dringlichkeit durch Versammlungsbeschluss in die Tagesordnung aufgenommen werden.

  9. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll erstellt, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer unterzeichnet wird. Das fertige Protokoll liegt vier Wochen nach der Versammlung vor und kann per Email unter „Email@AndreaWycisk.de“ angefordert werden. In der folgenden Mitgliederversammlung wird es zur Genehmigung vorgelegt.

§ 6 Der Vorstand

  1. Mitglied des Vorstandes, kann nur sein, wer auch Mitglied des Vereins ist.

  2. Vorstand gemäß § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie sind einzeln vertretungsberechtigt. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

  3. Der erweitere Vorstand wird gebildet aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Kassenwart. Bei Bedarf können weitere Vorstandsmitglieder für bestimmte Aufgaben durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

  4. Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt. Wiederwahl ist möglich.

  5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlzeit aus, kann der Vorstand einen kommissarischen Nachfolger berufen.

  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen und geleitet werden. Sie werden durch den Schriftführer protokolliert. Die Tagesordnung geht den Vorstandsmitgliedern mit der Einladung, möglichst eine Woche vor dem Termin zu.

  7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

  8. Dringende Geschäfte können vom Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied wahrgenommen werden. Das weitere Vorstandsmitglied ist schnellstmöglich zu informieren.

  9. Der Vorstand kann einen Beirat berufen. Dieser berät den Vorstand in Sachfragen. Die Zugehörigkeit zum Beirat ist auf die Amtsperiode des Vorstandes beschränkt. Eine Übernahme in die nächste Amtsperiode ist möglich.

  10. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die die weitere Vorstandstätigkeit unter sich regelt.

§ 7 Mittel des Vereins

  1. Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch Beiträge und Spenden.

  2. a) Alle Einnahmen und sonstigen Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

    b) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, außer Ihrer Auslagen und Aufwandsentschädigungen.

    c) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  3. Soweit der Verein Überschüsse aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben erzielt, sind diese ausschließlich entsprechend § 7 Ziffer 2 zu verwenden.

§ 8 Rechnungsprüfung

  1. Rechnungsprüfer dürfen kein Vorstandsamt im Verein bekleiden. Die Mitgliederversammlung wählt mindestens einen, höchstens drei Rechnungsprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Sie bleiben jedoch so lange im Amt, bis neue Rechnungsprüfer gewählt sind.

    Die einmalige Wiederwahl von Rechnungsprüfern ist zulässig.

  2. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Rechnungsprüfers kann in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl für die restliche Amtszeit der Rechnungsprüfer erfolgen.

  3. Eine Mitgliederversammlung kann die Rechnungsprüfer oder Einzelne von ihnen vorzeitig abberufen. Dies muss in der Tagesordnung der Einladung zur Mitgliederversammlung ausdrücklich angekündigt werden.

  4. a) Zur Vorbereitung der Prüfung der Jahresrechnungslegung des Kassenwarts teilt der Vorstand allen Rechnungsprüfern rechtzeitig den Termin der nächsten Mitgliederversammlung schriftlich mit, in deren Rahmen über die Rechnungsprüfung zu berichten ist, und benennt einen Zeitpunkt, ab dem der Kassenwart die Rechnungsunterlagen bereithält.

    Rechnungsprüfer und Kassenwart stimmen miteinander den genauen Termin und Ort der Rechnungsprüfung ab. Die Rechnungsprüfung muss mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung erfolgen, in der über sie zu berichten ist.

    Bei der Rechnungsprüfung hat der Kassenwart anwesend zu sein.

    b) Die Rechnungsprüfer prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Finanzverwaltung, insbesondere die Führung der Kassenbücher, die Konten, die Belege, die Bestände und die Vermögensanlagen.

    c) Zur Jahresrechnungslegung des Kassenwarts geben sie einen schriftlichen Prüfbericht ab, der Ort, Datum, Beteiligte, vorgenommene Prüfungen und Ergebnisse der Rechnungsprüfung sowie eine Empfehlung an die Mitgliederversammlung bezüglich der Entlastung und die Unterschriften der beteiligten Rechnungsprüfer enthält.

    d) Der Vorstand muss mindestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung, in der die Rechnungsprüfer berichten sollen, eine Ausfertigung des Prüfberichts erhalten, um ggf. hierzu eine Stellungnahme fertigen zu können.

§ 9 Ehrenmitglieder

  1. Der Vorstand kann Persönlichkeiten, die sich um den Verein verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Vorschläge für eine Ehrenmitgliedschaft können durch die einzelnen Mitglieder und den Vorstand gemacht werden.

  2. Ehrenmitglieder sind von der Pflichtbeitragszahlung entbunden.

§ 10 Verwendung des Vermögens bei Wegfall der Steuerbegünstigung oder Auflösung des Vereins Ehrenmitglieder

  1. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke geht das Vermögen des Vereins im Verhältnis von 70% an Kunst I hilft I geben für Arme und Wohnungslose e.V. in Köln und 30% an Kinderseele Aachen e.V. in Aachen.

§ 11 Ergänzender Hinweis zur Rechtsgrundlage

Soweit in dieser Satzung keine besonderen Regelungen getroffen wurden, kommen die §§ 21bis 79 des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zur Anwendung.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 3. November 2016 beschlossen. Sie tritt an dem Tag nach der Beschlussfassung in Kraft.